SC Friedberg

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Vor einigen Wochen noch jubelten die D-Juniorinnen des SC Riedberg und die C-Juniorinnen des 1. FFC Frankfurt in Erlensee gemeinsam, denn sie hatten in ihren Altersklassen den Hessenpokal gewonnen. Jetzt trafen beide Vereine im Halbfinale des Frankfurter C-Juniorinnen-Kreispokals aufeinander. Der Nachwuchs des Bundesligisten 1. FFC Frankfurt wurde dabei seiner Favoritenrolle gerecht und gewann auf der Anlage auf dem Riedberg mit 4:0 (2:0) und zog damit ins Endspiel ein.

Im Viertelfinale hatte der 1. FFC noch mit 17:0 gegen den SV Blau-Gelb gewonnen. Von einem solchen Ergebnis waren unsere Mädchen weit entfernt. Mit einer großartigen kämpferischen Leistung machten sie den Gästen das Leben schwer, den letztlich klaren Erfolg des 1. FFC konnten sie damit aber auch nicht verhindern. Dennoch: Mit ihrem couragierten Auftritt machten sie Werbung für den Mächenfußball beim SC Riedberg. Das i-Tüpfelchen, ein Tor gegen die hünenhafte Torhüterin der Gäste, war unseren Mädchen leider nicht vergönnt – verdient hätten sie sich einen Ehrentreffer allemal.

Chancen für einen eigenen Treffer hatte die von Trainerin Tami Probst offensichtlich glänzend eingestellte Mannschaft allemal. Vor allem Leana, die mit ihrem großen Einsatz immer wieder für Nadelstiche in der Defensive der Gäste sorgte, hatte in der 16. Minute die große Möglichkeit zum 1:1, doch sie verfehlte freistehend das Tor knapp. Auch ansonsten zwangen unsere Mädchen die Frankfurterinnen immer wieder mit großem Einsatz zu Ballverlusten und Fehlpässen. Chaymae, Leona, Taeisha und Juna ragten da bei unseren Mädchen heraus, die sich von der großen individuellen Klasse der Gäste nicht beeindrucken ließen und resolut auch ihren Körper einsetzten. Dreh- und Angelpunkt in der Zentrale war indes Rabia, die sich technisch nicht hinter dem prominenten Gegner verstecken muss und auch mit cleverem Zweikampfverhalten imponierte. Gerieten die Frankfurter unter Druck, machten sie auch Fehler. Inka versuchte diese Vorgabe immer wieder umzusetzen und die gegnerische Torhüterin unter Druck zu setzen. Im Mittelfeld war es dagegen wichtig, den Spielfluss des Gegners schon im Keim zu ersticken, was Marlene, Linda und Charlotte sehr gut gelang, während in der Abwehr Luisa keinen Zentimeter zurückwich und sich resolut den 1. FFC-Angreiferinnen entgegenstellte.

Und die Torhüterinnen? Sie schien vor dem Spiel die größte Arbeit zu erwarten. Doch Mirja bekam in der ersten Halbzeit auch dank der Zweikampfstärke ihrer Vorderleute erstaunlich wenig zu tun. Beim 0:1 (11.) aus abseitsverdächtiger Position war sie machtlos, beim 0:2 (28.) aus kürzester Distanz nach einem Eckball war die gesamte Abwehr nicht aufmerksam. Denise, die nach 45 Minuten eingewechselt wurde, hatte deutlich mehr zu tun, auch weil die Kräfte der Riedbergerinnen allmählich nachließen. Beim 0:3 (52.) und 0:4 (56.) wurden unsere Mädchen klassisch ausgekontert. Weitere Gegentore konnte Denise verhindern.

Unterm Strich stand neben der nicht gänzlich unerwarteten Niederlage und dem Aus im Pokal zwar das dritte Pflichtspiel in Folge ohne eigenes Tor. Die Leistung aber sollte der gesamten Mannschaft Auftrieb und Selbstbewusstsein für die kommenden Spiele geben. Nächster Gegner in der Gruppenliga ist am kommenden Mittwoch die Spvgg. Oberrad.

Zum Einsatz gegen den FFC Frankfurt kamen: 1 Mirja/Denise, 2 Taeisha, 3 Chaymae, 4 Inka, 5 Charlotte, 6 Marlene, 8 Leona, 9 Leana, 11 Rabia, 12 Linda, 13 Luisa, 15 Juna.

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